Weihnachten – In fernen Tagen

In fernen Tagen, lange schon vergangen,
hat einst das unverhoffte Wunder angefangen.
Sacharja sah, im Alten Testament:
Dein König kommt, bringt Frieden ohne End‘.

      

Wir leben doch in kriegsverwirrten Zeiten,
wie können wir dem Herrn den Weg bereiten?
Wir fürchten uns: umschlossen von der Nacht.
Der Herr hat sich schon auf den Weg gemacht.

Bald kommt er selbst, er kommt, so sein Versprechen,
wird alle Ängste und auch Not zerbrechen.
Er naht sich uns mit Liebe, voll Erbarm‘,
getröstet werden wir, geschützt in seinem Arm.

Noch ist das Wunder klein, wir können kaum erkennen,
dass dieses Kind uns will sein Eigen nennen.
Es wird erleuchten unsre Finsternis mit Licht,
schenkt uns das Leben, geht selbst ins Gericht.

Seht, welche Liebe will uns Gott erweisen,
wir alle sollen seine Kinder heißen.
Und das wird offenbar zur rechten Zeit!

Wir wünschen Euch von Herzen große Weihnachtsfreud‘!


© 2003   Gisela Kibele

 

Diese Weihnachtswünsche können hier in englischer Sprache aufgerufen werden.

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