Enten + Äpfel

Ein Sommertag am Killesberg
mit Sonne, Wärme, Düften,
verlockt gleich zum spazieren gehn,
um seinen Kopf zu lüften.

Es wachsen viele Bäume dort,
mit Früchten die wir kennen.
Maulbeeren, Feigen sind vor Ort,
auch Äpfel sind zu nennen.

Zieräpfel sind ja viel zu klein
für uns, um sie zu essen.
doch für die Enten sind sie fein,
um gerne sie zu fressen.

Ich steh‘ und schau den Baum mir an,
gelbrote, kleine Früchte.
Da kommt ein Enterich heran
und schaut mir ins Gesichte.

„Was willst du denn“, frag ich ihn schon,
worauf er leise schnattert.
Gleich macht er einen Schmatzer-Ton,
den höre ich verdattert.

 

Ich werf ihm einen Apfel hin,
den von der kleinen Sorte.
Schon hat er ihn im Schnabel drin
und frisst ihn gleich vor Orte.

 

     Noch einen und noch einen dann,
er frisst sie mit Vergnügen.
Er ruft gleich seine Kumpel an,
dass die auch noch was kriegen.

So stehe ich dort unterm Baum,
verteile alle Früchte.
Ich dachte erst, das wär ein Traum,
doch wahr ist die Geschichte.

Zurück geh ich bald ins Büro,
die Enten hoffen weiter.
Auch ohne Worte ging das so;
der Tag verlief noch heiter.

©  14.01.2018             Gisela Kibele

2 Gedanken zu “Enten + Äpfel

  1. Liebe Gisela
    Ein lustiges Gedicht –
    ich kann mir dich richtig vorstellen, wie du mit einem Lachen im Gesicht freudig die Ente fütterst – ha ha – du hattest sicher viel Spaß dabei. Und du hast dieses Erlebnis toll in Gedichtform rübergebracht. Danke
    Deine Namensschwester Gisela

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